Mit dem Akkordeon kann man tanzen, träumen, staunen – und in den Händen von Stefan Hussong wird es zu einem Instrument von außergewöhnlicher Ausdruckskraft. Der gebürtige Saarländer gehört zu den international renommiertesten Akkordeon-Künstlern unserer Zeit und ist eine treibende Stimme für die Anerkennung des Instruments in der klassischen und zeitgenössischen Musik.
Schon früh begann Hussong seine musikalische Reise: Nach dem Studium in Trossingen, Toronto und Tokio bei namhaften Lehrern wie Eugen Tschanun, Hugo Noth, Joseph Macerollo und Mayumi Miyata gewann er 1983 den ersten Preis beim Internationalen Hugo-Herrmann-Wettbewerb und 1987 den Gaudeamus International Competition für zeitgenössische Musik – Auszeichnungen, die sein künstlerisches Profil nachhaltig prägten.
Sein außergewöhnliches Spiel wurde 1999 mit dem ECHO Klassik-Preis als „Bester Instrumentalist des Jahres“ gewürdigt, und seine Solo-CD mit Werken von John Cage wurde im selben Jahr als „Best Record of the Year“ ausgezeichnet.
Stefan Hussong ist ein Musiker mit großer stilistischer Bandbreite: Er hat über 150 Werke uraufgeführt, die ihm gewidmet wurden, und mehr als 40 CDs aufgenommen, darunter Barock, Tango, Neue Musik und viele genreübergreifende Projekte. Konzerte führten ihn durch ganz Europa, die USA, Russland, Südamerika und Asien, wo er mit führenden Ensembles und Orchestern zusammenarbeitet, u. a. mit dem Orchestre de la Suisse Romande, den Berliner Philharmonikern, Seoul Philharmonie, Tokyo Sinfonietta, dem Ensemble Modern und dem Klangforum Wien.
Als Professor für Akkordeon und Kammermusik an der Hochschule für Musik Würzburg teilt er seine Leidenschaft für das Akkordeon mit Studierenden aus aller Welt und fördert den musikalischen Nachwuchs.
Mit seiner künstlerischen Vision und seinem Engagement als Schirmherr setzt Stefan Hussong sich dafür ein, das Akkordeon als faszinierendes, vielseitiges und innovatives Instrument ins öffentliche Bewusstsein zu rücken – gerade im Fokusjahr 2026.